Kirchenfabrikräte des Pfarrverbandes Raeren-Eynatten-Hauset

 

Nicht Kirchenvorstand, sondern Kirchenfabrikrat ist die offizielle Bezeichnung des Rates in Belgien. Er ist kein kirchlicher Verein, sondern eine offizielle Institution. Seine Rechten und Pflichten sind genauestens durch das Kaiserliche Dekret vom 30.12.1809(!) geregelt und sind, streng genommen, rein materieller Art.

In einer Pfarre wie Raeren (weniger als 5.000 Pfarrangehörige) besteht der Rat aus 7 Mitgliedern:
5 Mitglieder, die jeweils für 6 Jahre in geheimer Wahl gewählt werden und wieder wählbar sind, sowie von Amts wegen der Pfarrer und der Bürgermeister – sofern katholisch.

 

Namentlich sind das in Raeren:

 

  • Herr Robert KREUSCH, Präsident
  • Herr Dietmar PITZ, Rendant
  • Frau Gaby LINDNER, Sekretärin
  • Herr Armin LAUFFS
  • Herr Roger RADERMACHER
  • Herr Pastor Peter DRIES
  • Herr Bürgermeister Hans-Dieter LASCHET (Gemeindevertreter)

 

Namentlich sind das in Hauset:

 

    • Herr Karl-Heinz DELNUI, Präsident
    • Herr Robert BRANDT, Rendant
    • Frau Yvonne VAN WEERSTH, Schriftführerin
    • Herr Hermann-Josef HEUTZ
    • Herr Günther LORRENG
    • Herr Erwin Güsting (Gemeindevertreter)

 

Namentlich sind das in Eynatten:

 

    • Herr Josef LENNERTZ, Präsident
    • Herr Karl-Heinz PLUYMEN, Rendant
    • Frau Martina NOLS, Schriftführerin
    • Herr Christoph BONGARTZ
    • Herr Josef POHEN
    • Herr August Boffenrath (Gemeindevertreter)

 

 

 

Der Kirchenfabrikrat trifft sich viermal im Jahr zu den gesetzlich vorgeschriebenen Sitzungen. Zudem finden regelmäßig außergewöhn-liche, so genannte Arbeitssitzungen statt.

Aufgabe des Rates ist es, den Unterhalt und die Instandhaltung der Kirche, sowie der anderen kirchlichen Gebäude zu sichern und für die Ausübung des Kultus und der Aufrechterhaltung eines würdigen Gotteshauses Sorge zu tragen. Er muss im Sinne eines guten Hausvaters darüber wachen, dass die Ausgaben die Einnahmen nicht übersteigen.

Jedes Jahr wird ein Haushaltsplan erstellt, der von Gemeinde-verwaltung, Bistum und Provinz gutgeheißen werden muss. Er dient als Grundlage für die Jahresabrechnung, in der die vorgesehenen Ausgaben nicht überschritten werden dürfen. Dieser Jahresabschluss wird ebenfalls von den o.g. Behörden kontrolliert und gutgeheißen (oder auch nicht). Die Einnahmen bestehen u.a. aus Zinsen von Stiftungen, Kirchen- und Sonderkollekten, Spenden aus der Bevölkerung für Großprojekte und zu einem großen Teil aus dem jährlichen Zuschuss der Gemeinde.

Die Kosten für Heizung, Versicherungen, Unterhalt der Gebäude, Personalkosten, usw. stellen den größten Teil der Ausgaben dar, wie in jedem „normalen“ Unternehmen.
So wurden z.B. in den vergangenen Jahren diverse Restaurierungen in der Kirche vorgenommen, eine neue Orgel angeschafft, das Pfarrheim von Grund auf erneuert und vergrößert und eine neue Beschallungs-anlage in der Kirche installiert.

 

Der Kirchenvorstand arbeitet seit Jahren Hand in Hand mit dem Bürgermeister- und Schöffenkollegium und ist diesem Gremium, sowie dem Gemeinderat sehr dankbar, dass sie stets ein offenes Ohr für die Belange der Kirche haben. Ohne diese permanente fruchtbare Kooperation wären so manche kirchlichen Projekte in Raeren nicht realisiert worden.